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Medientipp BAOBAB KW04-2012 |
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BAOBAB wertet jede Woche das Fernseh- und Kinoprogramm nach Dokumentarfilmen zu entwicklungs-, umweltpolitischen und globalen Themen sowie nach Spielfilmen von RegisseurInnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa aus. |
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Birdwatchers - Im Land der roten Menschen Im brasilianischen Mato Grosso do Sul hüten die reichen und gelangweilten Fazendeiros ihre Plantagen, während die indigene Bevölkerung im Reservat gepfercht eine Existenz in bitterer Armut und ohne Zukunft fristen. Der Selbstmord zweier Jugendlicher löst eine Revolte aus. |
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Behind the Revolution Die ägyptische Botschaft und ihre Kulturabteilung veranstalten zum Jahrestag der ägyptischen Jänner-Revolution ein Filmfestival der besonderen Art. Unter dem Titel Behind the Revolution beleuchtet die Veranstaltung das Schaffen jener Regisseure, die mit ihren Werken maßgeblich zur gesellschaftlichen Vorbereitung der arabischen Revolutionen - insbesondere der ägyptischen - beigetragen haben. Gezeigt werden Filme von Youssef Chahine, Khaled Youssef und Samir Habchi. Zudem wird die Arbeit der Schauspieler Amro Saad und Khaled Nabawy, die treibende Kräfte des zivilen Aufstands in Ägypten waren, hervorgehoben. 26.01. - 29.01., Votivkino, Wien |
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STILL KILLING Die Todesstrafe blickt auf eine lange Tradition zurück – beinahe ebenso lange gibt es bereits Rufe nach ihrer Aufhebung. STILL KILLING setzt sich mit dem Thema von der Warte eines wissenschaftlichen Kolloquiums auseinander, das in Madrid abgehalten wurde und inkludiert ebenso Material vom Vierten Weltkongress gegen die Todesstrafe, der 2010 in Genf stattfand. Statements und Meinungen von Experten und Forschern tragen das Ihre zu diesem Film bei, der als Lehrmaterial intendiert ist. |
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Schwarze Perlen In jahrelanger Ungewissheit warten unzählige Schwarzafrikaner in Flüchtlingslagern wie Traiskirchen, meist ohne Papiere, auf eine Aufenthaltsgenehmigung - oder auf die realistischere Variante, ihre Abschiebung. "Black Pearls" nennt sich jene Fußballmannschaft, die vor vier Jahren in Eigeninitiative von afrikanischen Asylbewerbern gegründet wurde. Fußball als gemeinsame Sprache und Hoffnungsträger bietet die Möglichkeit, die Realität zu verändern oder einfach nur zu vergessen. arte, 04:25 - 04:35 |
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Blaues Gold Wasser ist gleich Leben - diese Rechnung geht immer weniger auf. Allerdings fließt der Faktor Geld zunehmend in die Gleichung ein. Ein Beispiel ist Marrakesch: Seit zehn Jahren leidet die marokkanische Stadt unter extremer Trockenheit. Noch ist die Wasserwirtschaft in öffentlicher Hand, doch aus Kostengründen laufen Verhandlungen mit Privatunternehmen. Die beiden ursprünglich französischen Konzerne Veolia und Suez, führend auf dem Weltmarkt, wollen die Versorgung der Stadt mit der lebensnotwendigen Ressource zukünftig übernehmen. Die Dokumentation lässt Vertreter aus Privatwirtschaft, Politik, Nichtregierungsorganisationen, Tourismusindustrie und Landwirtschaft zur geplanten Privatisierung des Wassers Stellung nehmen. arte, 05:00 - 06:10 |
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Zwischen Himmel und Erde Die Bevölkerung Usbekistans ist einer ständigen Überwachung durch ein umfassendes Geheimdienst- und Informantensystem ausgesetzt. Die ehemalige Sowjetrepublik wurde 1991 unabhängig. Doch die Russen setzten Islam Karimov als Staatspräsidenten ein, der das Land seitdem diktatorisch regiert. Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Achat und Tarsun, beide Ende 50, die seit Kindestagen befreundet sind. arte, 16:30 - 17:30 |
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Nächster Halt - Johannesburg (1/5) Sänger Johnny Clegg, genannt der "weiße Zulu", zeigt einblicke in die Rituale der Zulu-Krieger und nimmt das Filmteam anschließend zu einer Probe vor seinem Konzert des Tages mit. Auf den Hügeln von Yeoville befindet sich eine Vielzahl von Kirchen unterschiedlichster Konfession. Dort werden die auf den Anhöhen von Johannesburg gesammelten mystischen Gesänge der Gläubigen zu Gehör gebracht. arte, 17:30 - 17:55 |
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Die Müllsammler von Kairo Etwa 60.000 Müllsammler leben am Rande von Kairo in einer regelrechten Stadt aus Müll. Sie recyceln auf primitive Weise 80 Prozent der hier angelieferten und gelagerten Abfälle. Die Dokumentation begleitet drei junge Männer bei ihrer Arbeit, die hier inmitten des Mülls aufgewachsen sind und tagtäglich darum kämpfen, ihr Auskommen zu finden. arte, 16:35 - 17:30 |
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Nächster Halt - Johannesburg (2/5) Erkundet wird das seit dem Ende der Apartheid völlig veränderte Stadtzentrum. In dem Vorort Yeoville, einem ehemaligen Szene-Treffpunkt, leben heute Einwanderer aus ganz Afrika. Einige wenige besetzte Häuser sind der Gier der Baulöwen noch entgangen. "Little Ethiopia", ein ehemaliges weißes Geschäftsviertel, ist zum Viertel der Großhändler aller Art geworden. Die ehemaligen Lagerhäuser des Stadtzentrums wurden nach der Sanierung zum Bobo-Viertel. arte, 17:30 - 17:55 |
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Kaufen für die Müllhalde Bei zahlreichen Produkten ist der Verschleiß vorprogrammiert. Seien es Glühbirnen, Computer oder Handys, der Kunde soll ein defektes Gerät nicht reparieren lassen, sondern das Altgerät entsorgen und sich ein neues anschaffen. Diese beabsichtigte eingeschränkte Lebensdauer nennt man "geplante Obsoleszenz". Die Dokumentation geht dem Phänomen nach und wirft einen kritischen Blick auf die moderne Wegwerfgesellschaft. arte, 20:15 - 21:30 |
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Mit offenen Karten Die Globalisierung verändert zahlreiche Parameter, was Faktoren wie Wirtschaft, Städteplanung, Verkehrswesen und Ernährung betrifft. Der Volksgesundheit ist sie nicht unbedingt zuträglich: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts breiten sich weltweit Krankheiten aus, die die bislang etabliert geglaubten Grenzen zwischen reichen Industrie- und armen Entwicklungsländern verwischen. arte, 23:50 - 00:05 |
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Die Stimmen von El-Sayed Das kleine Beduinendorf El-Sayed in der Negevwüste im südlichen Israel hat den höchsten Anteil an gehörlosen Menschen in der Welt. Doch hier wird Taubheit nicht als Handicap betrachtet. Keiner trägt ein Hörgerät. Alle verständigen sich per Zeichensprache - bis eines Tages ein Vater beschließt, seinen Sohn operieren zu lassen und ihm mittels eines Implantats die Möglichkeit zu verschaffen, wie ein Mensch ohne Behinderung zu hören. arte, 16:35 - 17:30 |
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Persepolis Die aufgeweckte Marjane ist acht Jahre alt, als 1978 der Schah in ihrem Heimatland Iran gestürzt wird. Ihre Familie freut sich, doch auf die Euphorie folgt schnell Ernüchterung: Die Islamische Republik entpuppt sich als strenges Regime, worunter auch Marjane und ihre Vorliebe für Punkmusik zu leiden haben. Um ihrer Tochter die Diktatur und den Krieg zu ersparen, schicken die Eltern Marjane nach Wien auf ein Internat. Doch die Konflikte im Heimatland lassen Marjane nicht los. arte, 20:15 - 21:50 |
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Ausverkauf im Paradies "Chao Le" werden sie von den Thailändern genannt. Die "Meeresleute" gehören zu den letzten seminomadischen Seevölkern Asiens. Von den Stränden der Urlaubsregionen wie Phuket und Phi Phi wurden sie systematisch vertrieben. Im äußersten Süden Thailands, im Tarutao Nationalpark an der Grenze zu Malaysia, kämpfen die Chao Le nun um ihr letztes Rückzugsgebiet. Mit dem Nationalpark kamen auch viele Verbote für die Chao Le: Sie dürfen kein Holz mehr fällen, um Boote und Häuser zu bauen. Ihr Dasein ist zudem auch durch den Tourismus gefährdet. Der Film stellt die Chao Le und ihren Kampf gegen Ignoranz und Korruption vor. 3sat, 14:30 - 15:00 |
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Nächster Halt: Johannesburg (4/5) Straßenkunst spielt in Johannesburg eine große Rolle. Der Graffiti-Maler Breeze, der ein Schwein zur Hauptgestalt seiner Wandmalereien machte, der Plastiker Wayne Barker, der Kunst, Politik und Provokation miteinander verbindet, der Designer David Tlale, der als begabtester Modeschöpfer Afrikas gilt, und schließlich Clive Bean, der am Soul Candi Institute lehrt, werden vorgestellt. arte, 17:30 - 17:55 |
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Im Brennpunkt Im Norden von Uganda haben die Rebellen der sogenannten Widerstandsarmee des Herrn, der Lord Resistance Army (LRA), jahrzehntelang ihr Unwesen getrieben. Sie verschleppten Kinder, Frauen und Männer, folterten und mordeten. orfIII, 21:40 - 22:25 |
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Unterwegs auf dem Inka-Trail Der Peruaner Feliciano lebt mit Frau und Kind in einem kleinen Dorf im Süden des Landes. Wenn er nicht auf den Feldern arbeitet, versucht er, als Träger auf dem Inka-Trail genug Geld beiseitezulegen, um seinem Sohn ein Studium zu finanzieren. Die Dokumentation hält ein Jahr in Felicianos Leben fest. Im Rhythmus der Jahreszeiten begleitet sie ihn von der Aussaat bis zur Ernte, einschließlich einer Arbeitssaison auf dem Inka-Trail zum Machu Picchu. So entsteht ein lebendiges Bild von der Welt dieses jungen Mannes, der hin- und hergerissen ist zwischen der Liebe zu seinem Land, seiner traditionellen Arbeit, die er von seinem Vater erlernte, und dem Wunsch, seinem Sohn ein besseres Leben in der Stadt zu ermöglichen. arte, 16:35 - 17:30 |
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Nächster Halt: Johannesburg (5/5) Der berühmteste Arbeitervorort der Welt: Soweto. Gezeigt wird das Straßengewirr von Kliptown, einem Stadtviertel, das weiterhin einer der ärmsten Slums von Südafrika ist, das Museums für den Anti-Apartheidskampf und das Nelson-Mandela-Haus. arte, 17:30 - 17:55 |
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makro: Aufbruch in Äthiopien
Äthiopien boomt - zumindest auf seinen Baustellen. Es entstehen Hochhäuser, Wohnanlagen und Straßen. Trotz des Baubooms und der voranschreitenden Industrialisierung ist Kaffee aber immer noch die wichtigste Einnahmequelle. Jeder vierte Äthiopier lebt vom Kaffee. Kaffeebauer Suge ist Vater von zehn Kindern und bei der jährlichen Ernte in seinem Kaffeewald muss die ganze Familie helfen. Sein Kaffee ist als Fairtrade-Produkt ausgezeichnet. Suges großer Wunsch ist es, dass seine Kinder regelmäßig zur Schule gehen können und dass eines Tages sein Haus ans Stromnetz angeschlossen ist. Gezeigt wird ein Äthiopien jenseits von Dürre, Hunger und Krankheit. 3sat, 21:30 - 22:00 |
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Kleider und Leute Diese Folge dokumentiert, dass Bekleidung in China ein Spiegel der Gesellschaft zwischen ideologischer Strenge und wirtschaftlichem Liberalismus ist. arte, 11:15 - 11:45 |
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Tod auf dem Laufsteg Sieben Models sind in sechs Monaten in Südamerika an Unterernährung gestorben - eine Folge des Schlankheitswahns, der in der Modebranche immer mehr um sich greift. Models sollen groß und klapperdürr sein und möglichst keine Kurven haben. Vor allem in Südamerika sind offensichtlich besonders viele Mädchen bereit, sich diesen perversen Idealen zu nähern, in der Hoffnung auf eine erfolgreiche Karriere und sozialen Aufstieg. Der Film "Tod auf dem Laufsteg" gibt einen Einblick in die Scheinwelt der Modelszene in Südamerika. 3sat, 01:20 - 01:50 |
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Second Hand - Ein T-Shirt reist um die Welt In Afrika heißen Gebrauchtkleider "dead white men's clothes" - die Kleider der gestorbenen Weißen, denn keiner dort kann sich vorstellen, dass ein Lebender seine Kleidung einfach weggibt. Was als Spende in einem Altkleidercontainer begann, geht durch viele Hände, wird nach Farbe und Qualität sortiert, verkauft, transportiert, in Ballen verschnürt, weiterverkauft, verschifft, auf dem Markt verhökert und schließlich mit Bus und Buschtaxi an den Ort seiner zweiten Existenz gebracht. Der Film begleitet am Beispiel des ausgedienten Fußball-Trikots den Weg von ausrangierten Kleidern nach Afrika. 3sat, 01:50 - 02:40 |